Miniphänomenta an der Deutschherrenschule

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In den letzten zwei Wochen sorgte das Experimentierprojekt der Universität Flensburg mit rund 30 kleinen Forschungsstationen für große Augen bei den Schülerinnen und Schülern. Sie setzten sich spielerisch mit Gesetzen der Naturwissenschaft auseinander und untersuchten Phänomene aus den verschiedenen Bereichen der Chemie und Physik. „Die Kinder sollten selbständig an wissenschaftliche Fragestellungen herankommen“, erklärten die Projektleiterinnen Rabea Bähr und Sonja Hermanns.

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An jedem Tag wurde in allen Klassen mit Wasser gearbeitet, magnetische Felder untersucht, akustische und mechanische Phänomene erforscht. Die zahlreichen Stationen, die verteilt auf den Fluren und in den Fachräumen der Grundschule standen, sorgten in den ersten Tagen zunächst für einen ungewohnt hohen Lautstärkepegel gesorgt. „Allee waren hoch motiviert und wollten alles ausprobieren“, sagte Bähr.

Schulleiterin Kerstin Schiel sieht in der Miniphänomenta außer dem Ausprobieren, Entdecken und Forschen noch einen weiteren Vorteil: „Es fördert sehr die Kommunikation. An jeder Station wurde in Kleingruppen beraten, gerätselt und diskutiert, wie Phänomene und Effekte wohl zustande kommen.“

Am letzten Donnerstag konnten die Schülerinnen und Schüler an einem Familiennachmittag ihren Eltern und Verwandten präsentieren, was sie alles gelernt haben. Viele Eltern folgten der Einladung, probierten die Stationen begeistert selber aus, ließen sich die Phänomene von ihren Kindern erklären und waren sehr erstaunt. Darüber hinaus erschienen auch Saskia Dieke und Johanna Helbig als Vertreterinnen von Kölnmetall. Der Arbeitgeberverband übernahm für die Deutschherrenschule die kompletten Kosten. „Es ist unser Ziel, Grundschüler für die sogenannten MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, zu begeistern“, erklärte Dieke die Idee.

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Damit die Schüler auch weiterhin selbstständig naturwissenschafltich experimentieren können, hofft die Schule, „dass sich Eltern finden, die sich bereit erklären, einige Stationen nachzubauen“, erklärte Hermanns. Ziel sei es, den Kindern so langfristig einen Fundus an Experimentiermöglichkeiten bieten zu können. Die Projektwoche war ein so großer Erfolg, dass die Schule beschlossen hat, dies in zwei Jahren zu wiederholen.

Einige unserer Stationen:

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